Ein Punktesystem für die Liebe?
Direkt nachdem Sie den Persönlichkeitstest gemacht haben, erhalten Sie Partnervorschläge, die Sie durch persönliche Suchkriterien weiter eingrenzen können. Die Matchingpunkte stehen für das Potential, dass zwei Menschen gemeinsam eine glückliche Partnerschaft führen. Aus wissenschaftlicher Sicht, aus der Paarforschung und aus der Paartherapie sind die Merkmale, die im PARSHIP-Prinzip bewertet werden und zu Matching-Punkten führen, gut belegt. Sie alle fliessen entsprechend ihrer Relevanz für langfristige und erfolgreiche Partnerschaften in das Bewertungssystem ein.
Die Matchingpunkte geben also Auskunft darüber, wie sehr zwei Menschen aus psychologischer Sicht in den partnerschaftsrelevanten Bereichen harmonieren. Wer also ein hohes Matchingergebnis mit jemand hat, wird es in seiner Beziehung in mancher Hinsicht einfacher haben als ein Paar mit niedriger Matchingpunktzahl. Beide Partner bringen gute Fähigkeiten mit, sich den Herausforderungen einer Partnerschaft erfolgreich zu stellen.
Am Ende zählt Ihre Wahl – und Ihr Gefühl
Natürlich bedeutet ein hohes Matchingergebnis nicht, dass ein solches Paar zwangsläufig glücklicher ist. Jedes Paar braucht sogar ein natürliches Konfliktpotenzial, um die persönliche und partnerschaftliche Entwicklung zu erhalten. Die Frage ist immer, wie viele solcher inneren Herausforderungen ein Paar anstrebt. Und das gilt nicht nur für PARSHIP-Paare. Wenn Ihnen eine bestimmt Person aus welchen Gründen auch immer – Beruf, Hobbys, Selbstbeschreibung – attraktiv erscheint, warum nicht? Das PARSHIP-Prinzip beleuchtet nur die Wahrscheinlichkeit für eine langfristig harmonische Partnerschaft aus psychologischer Sicht. Weniger Matching-Punkte sind nicht automatisch gleichbedeutend mit höherem Konfliktpotential. Es bedeutet, dass die potentiellen Partner zum aktuellen Zeitpunkt weniger „Grundausstattung“ für eine harmonische Partnerschaft mitbringen. Diese können sich beide in einer Partnerschaft jedoch aneignen. Ob sie es tun, ist nicht messbar und hängt von vielen weiteren Faktoren ab.
Wenn die Chemie stimmt...
Mit dem Matching-Verfahren kann nicht automatisch gewährleistet werden, dass sich zwei Menschen riechen können, sich sexuell anziehend oder attraktiv finden. Das heisst aber nicht, dass uns die viel beschworene Chemie egal ist. Das Gegenteil ist richtig. Das wissenschaftliche Verfahren ermöglicht es, Persönlichkeitsmerkmale zu erfassen, die für eine langfristige, harmonische Partnerschaft relevant sind. Gleichwohl sind zusätzliche Aspekte wie Geruch, Aussehen, Charme oder Humor ebenfalls zentral für eine Partnerschaft. Diese können aber nur erlebt werden, wenn Sie den anderen live vor sich haben – eine valide Erfassung dieser Kriterien mit einem Test ist kaum möglich. Deshalb versuchen wir das auch gar nicht erst.Das wissenschaftliche Verfahren von Parship ermöglicht es hingegen sehr wohl, schon vorab die psychologische Passung zu überprüfen. Der PARSHIP-Test zielt auf die entscheidende Zeit weit nach dem Kennenlernen, wenn aus dem Kribbeln im Bauch Partnerschaft und Liebe wird. Der Kennenlernprozess wird damit quasi von hinten aufgezäumt, so dass eine „chemische Irreführung“ von vornherein vermieden wird.